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Entries in Tagebuch (15)
Wir gratulieren Freddy Bertschinger zur bestandenen Zertifizierung
Freddy Bertschinger, wir gratulieren Dir zur bestandenen Zertifizierung als HERMES Swiss Project Team Professional. Deine Arbeit ist nach wie vor hervorragend. Dass dies jetzt mit der Zertifizierung bestätigt wird, überrascht uns nicht. Wie Du selber sagtest: Ein Prüfung ist trotzdem immer eine Herausforderung. Deshalb: Alles Gute auf dem weiteren Weg. Wir freuen uns, mit Dir zusammenarbeiten zu dürfen.
Schüler im Web 2.0
Vor einigen Wochen haben Eldem und Danijel bei uns eine Schnupperlehre absolviert. Was schnuppert jemand bei Sieber&Partners? Natürlich: Wir haben ein Projekt zusammen durchgeführt - halt das, was wir täglich machen. Das Projekt trägt den Titel Schüler im Web 2.0.
Heute stellen Eldem und Danijel das Projekt in ihrer Schule vor. Was lernen sie dabei? Resultate vortragen. Ein wichtiger Bestandteil unseres Berufs.
Das sagen Eldem und Danijel über ihre Schnupperlehre bei uns:
- Was macht Sieber&Partners? Sieber&Partners hilft Firmen, die gut laufen, noch besser zu werden, und solchen, die schlecht laufen, wieder gut zu laufen.
- Wir konnten in unserem Projekt einen Kurs aufzubauen, der Schülern zeigt, was das Internet für Chancen und Gefahren bietet.
- Wir haben einen Bericht geschrieben über diesen Kurs. Im Bericht steht was Schüler im Kurs lernen und wo der Kurs durchgeführt wird.
- Um herauszufinden, wo und wann der Kurs durchgeführt werden könnte, haben wir eine Befragung gemacht bei Lehrern.
- Um zu zeigen, warum man aufpassen muss beim Chatten, haben wir uns unter falschen Namen an Chats beteiligt.
Das Protokoll haben wir veröffentlicht unter http://schulen.ning.com (user = gastschueler@hotmail.com; pwd = gast) - Toll fanden wir, dass wir die ganze Woche mit dem Computer arbeiten konnten - das wäre sicher ein toller Beruf für uns.
- Wir fanden es es toll, dass die Leute bei Sieber&Partners sehr nett sind.
So. Das war also das Projekt. Der Kurs ist von Schülern für Schüler gestaltet. Er liegt nun parat und kann genutzt werden. Wer sich dafür interessiert, kann sich gerne bei uns melden: ps@pascal-sieber.ch, 031 382 00 24.
Marketing-Tag 08
Dr. David Bosshard vom GDI hat in seinem Einstiegsreferat auch dem grössten Digital-Muffel klar gemacht, dass die digitale Revolution anhält und unser aller Leben verändert – auch das der Marketer und Werber. Dr. Thomas Buberl von der AXA Winterthur hat anschliessend beispielhaft aufgezeigt, wie sie die digitale Revolution aufnehmen: Die administrativ geprägten Kontakte mit den Versicherungskunden werden zunehmend elektronisch und automatisiert abgewickelt, so dass den Beratern mehr Zeit für den weiterhin wichtigen persönlichen Kontakt bleibt.
Walter Steinlin, CTO von Swisscom, hat uns attestiert, dass wir Schweizer zu den überlegtesten Technologienutzer gehören: Was nichts bringt, wird nicht genutzt. Deshalb wird die Swisscom seiner Meinung nach in Zukunft noch häufiger (ethnologische) Studien über Technologienutzung durchführen, um den Nutzen von Technologien für die Kunden zu erarbeiten. Herr Steinlin ist ein technisch orientiert und sehr seriöser Mensch. Und trotzdem erwartet er, dass das Web 2.0 die Welt verbessern wird, weil Ungerechtigkeiten, Mogeleien und Umweltsünden schneller und wirksamer aufgedeckt werden. Eine frohe Botschaft! Samy Liechti, CEO von Blacksocks.com hat uns dann aufgezeigt, wie Blogs Wirkung haben – positive Berichte über das Socken-Abo in brasilianischen Blogs haben dem Unternehmen zu rund hundert neuen Kunden verholfen – notabene ohne einen Franken in Werbung in Brasilien zu investieren. Guten Produkte und ethisch agierende Unternehmen profitieren von begeisterten Bloggern und ihrer „Mund-zu-Mund-Propaganda“. Verantwortliche können also beispielsweise mit sympathischen Aktionen Blogger zu Beiträgen zu inspirieren, oder die etwas sichere Variante von Herrn Liechti anwenden: Die Mitarbeitenden bloggen über ihre Arbeit, und bezeugen so – freiwillig oder nicht – ihr hohes Commitment zum Unternehmen und seinen Kunden.
Klaus Kappeler, CEO der Goldbach Media Gruppe hat die zunehmende Bedeutung des Behavioural Targeting hervorgehoben, dass also Kundengruppen entsprechend ihrem realen Verhalten angesprochen werden müssen. Beispielsweise spielen bereits 20% der Schweizer Bevölkerung und zwei Drittel der Jungen elektronische Spiele (Games). Werbung in diesen Games ist entsprechend eine gute Möglichkeit, die Jungen anzusprechen – eine Marketingoption, die die Goldbach Media Gruppe selbstverständlich anbietet. Reto Gamper von Unilever hat am Beispiel einer Werbekampagne für Knorr Vie deutlich gemacht, dass Marketing sich zunehmend vom eigentlichen Verkauf entfernt: Mit einer witzigen Früchte-soll-man-essen-Kampagne und Kochrezepte (auch ohne Knorr-Produkte) macht das Unternehmen positiv auf sich aufmerksam, weil es für allgemein als positiv anerkannte Dinge wirbt (Gesund Leben und fein Essen).
Für Prof. Dr. Norbert Bolz ist die Zeit des Community Marketings angebrochen. Das Internet hat uns ins Zeitalter der Empfehlungen (der Kunden) und der Reputation (der Unternehmen und Marken) katapultiert. Kunden bewerten, was der Markt ihnen bietet - und andere Kunden orientieren sich daran. Der zentrale Mehrwert unserer Zeit heißt deshalb "linking value" (bspw. Amazons Kaufvorschläge anhand bisheriger Kaufmuster). Besonderen Spass hatten alle an seiner Aussage, dass Team Work nichts bringt, weil schnell Phänomene der Massenpsychologie eintreten. Der Nutzen der vielen Meinungen ergibt sich nur, wenn die Menschen ihre Meinung wie in einer politischen Abstimmung kund tun.
Der Werber des Jahres – Pius Walker – lehrte mich: 1. Jeder ist kreativ, aber es braucht Training: Er erzählt seinem Sohn eine frei erfundene Gutnachtgeschichte, in der auch vom Sohn bestimmte Wörter beinhalten müssen und 2. Brainstorming ist ein Unwort, man braucht zwar das Team, aber jeder muss mit Ideen kommen: Der einzelne ist kreativ - nicht das Team. Herr Bolz dürfte dem nur zustimmen.
Alle Referate als Stream und Download der Präsentationen: http://www.marketingtag.ch/2008/inhalt/download.html
Weiterhin gutes Wachstum in der Schweiz - auch im ICT-Sektor
IT Europe widment die Januar-Ausgabe der Schweizer ICT-Szene: Die drohende und manchenorts schon manifeste Bankenkrise droht auch die ICT in der Schweiz zu beeinträchtigen, ist doch die Finanzwirtschaft mit Abstand der grösste Abenehmer der hiesigen ICT-Branche.
Die Experten von Sieber&Partners, Crealogix, Microsoft, Swisscom IT Services, MSM sind sich aber einig: 2008 wird ein gutes Jahr. Überdurchschnittliches Wachstum wird im Outsourcing-Business erwartet. Mit weiteren Konsolidierungen ist noch zu rechnen, obwohl im wieder stark wachsenden Markt dieser Trend rückläufig ist.
Knapp sind Software Ingenieure und Projektleiter. Obwohl IT Europe die Klagerei der Branche gerne belächelt, atteren uns die Schreiberlinge eine Sonderstellung in der Schweiz. Bei der ohnehin weltweit tiefsten Arbeitslosigkeit - so sagen sie - sind gute Leute aber nicht nur in der ICT-Branche knapp.
Sektoraler Ausblick auf die ICT aus Deutscher Sicht
Die Bundesagentur für Aussenwirtschaft in Köln erstellte im Dezember 2007 einen Bericht über die Wirtschaftstrends der Schweiz zum Jahreswechsel. Dr. Hans-Peter Hüssen befragte für den "sekoralen Ausblick" einen "IT-Spezialist beim Branchenberatungsunternehmen Sieber&Partners" über die ICT in der Schweiz. Beim Frühstück in einem Berner Hotel plauderten die beiden in einer lockeren Athmosphäre über die Schweiz, über ICT und die Chancen für deutsche Unternehmen im Schweizer IuK-Markt (de) rsp. IKT-Markt (ch).
Herausgekommen ist ein kurzer Bericht, der die Fakten und Trends des Schweizer IuK-Sektors aus Deutscher Sicht beschreibt: Wirtschaftstrends Schweiz Jahreswechsel 2007/08: IuK
Mehr Informationen zur Schweiz aus Deutscher Sicht über www.bfai.de
Mehr Informationen zu den Schweizer Branchen aus einer IKT-Sicht: ICT-Nation Schweiz 2008 >> Studien
3. European Futurists Conference
Gestern bin ich einer Einladung zur 3. European Futurists Conference gefolgt. Futurologen sind irgendwo zwischen Trendsscouts und Visionären anzusiedeln.
Als erstes lerne ich, dass sieber&partners an forderster Front sind: Beth Krasna von Thinkstudio erklärt die Direct Economy, der wir das letzte CNO - Panel sowie ein Thought Leader Statement gewidmet haben.
Das Europäische Patentamt hat sich Gedanken zur Zukunft des geistigen Eigentums gemacht - ich habe an Tauschbörsen, MP3s, DRM gedacht - doch mit Hilfe der Szenariotechnik hat das Amt einen weiteren Blick gewagt: Wahrscheinlich scheinen ein stärkerer Schutz von geistigem Eigentum infolge a) zunehmender Bewirtschaftung von geistigen Eigentum (Market Rules) oder b) infolge eines machtpolitischen Einsatzes von geistigem Eigentum (Rule of Power), oder aber eine Lockerung des Schutzes, um c) ökologische und soziale Probleme zu überwinden (Tree of Knowledge) oder um d) den technischen Fortschritt aufrechtzuerhalten (Blue Skies). Ein Summary über diese Szenarios finden Sie hier: Scenarios for the future
Wenn Sie's noch nicht kennen, sollte Sie sich das mal anschauen: www.gapminder.org. Ein schwedischer Professor will die Welt verbessern, indem er - endlich - die Erlaubnis der UNO erhalten hat, deren exzellentes Datenmaterial eingängig darzustellen: Der Weg zu einer besseren Welt ist vielleicht lange, aber aktuelle Diskussionen über die Welt anhand aktueller Daten zu führen, macht Sinn und ist auch notwendig. Wussten Sie, dass Vietnam heute etwa so entwickelt wie Italien in den 50er Jahren ist?
Von der Stiftung für Zukunftsfragen haben wir gelernt, dass die Europäer kein einheitlichen Wertvorstellungen haben, das erstaunt uns wenig und in der Schweiz sagen wir dem Röstigraben - in der EU suchen sie noch einen politischen korrekten Begriff.
Singapur hat SARS im Vergleich zu seinen Nachbarländern schnell in den Griff bekommen. Trotzdem beunruhigt sie, dass ein SARS-Infizierter nicht als solcher erkannt und wieder aus einem Spital entlassen wurde. Singapur ist innerhalb von 50 Jahren von der dritten Welt in die erste Welt vorgestossen und weder SARS noch Unwetter sollen Sie die weitere, positive Entwicklung aufhalten. Singapur baut deshalb ein Überwachungssystem und Krisenkoordinationssystem auf: Singapore's Risk Assessment and Horizon Scanning (RAHS) Programm.
Schliesslich hat Herr Prof. Dr. Ingo Rechenberg - ein Begründer der Bionik - 45 Minuten über das Potential von Bionik geträumt und mir das einschlafen erleichtert.
Blogs lesen ja, kommentare schreiben nein.
Die SchweizerInnen sind laut der heutigen Meldung in der NW zwar intensive Blogleser, aber faule Blog-Kommentierer. Ja, wir sind halt etwas zurückhaltender als zum Beispiel die Deutschen. Peter Hogenkamp, Blogger der Nation, mussten wir ja auch importieren.
Er bietet übrigens eine Flasche Champagner, jenem CNO-Besucher, der/die als 11. auf seinen Beitrag zum CNO-Panel reagiert.
Also - wenn das kein Anreiz ist: http://blog.hogenkamp.com/2007/10/31/1-flasche-champagner-fuer-nr-11-vom-cno-panel-no-7/#comment-21844
Marc André Hahn erwirbt Auszeichnung als Projektleiter
Ein guter Projektleiter ist 10 Mal produktiver als ein durchschnittlicher Projektleiter. Diese Erkenntnis aus dem Projektmanagement macht die Auswahl des richtigen Projektleiters oder der richtigen Projektleiterin schwierig.
Wir sind zwar seit langem überzeugt, dass Marc André Hahn zu den Besten gehört. Schliesslich hat er vor langem ein Diplom als Eidgenössisch Diplomierten Projektmanager erworben und ist nun seit über 5 Jahren mit sehr zufriedenen Kunden in zum Teil komplexen Projekten tätig.
Deshalb ist es keine Überraschung, dass Marc André Hahn am 9.10.2007 nach erfolgreich absolvierter Prüfung das Zertifikat zum HERMES Swiss Project Team Professional verliehen wurde.
Er schrieb mir: "I made it!" Ich gratuliere Dir, Marc André und freue mich auf weiterhin erfolgreiche und gute Zusammenarbeit.
Pascal Sieber
Umzug geglückt.
Wir sind umgezogen. An die Laupenstrasse 45. Bern. Die neuen Büros sind schöner, ruhiger. Wir haben einen Park zur Rekreation und natürlich für angenehme Sitzungen im Grünen.
Man sieht. Rund ums Haus gibt's noch was zu tun. Die Damen und Herren vom Bau sind dran.
Derweil sind wir schon wieder vollumfänglich für Sie da!

EITO sagt 6,5% voraus - zu pessimistisch?
Der IT-Sektor in Europa wächst gemäss EITO bis 2008 um 4,4 Prozent, der Softwaresektor gar um 6,5. Wir haben für die Schweiz in ICT-Nation Schweiz 2007 eine obtimistischere Prognose für 2007 und 2008 gewagt. Schauen wir mal, was dann in ICT-Nation Schweiz 2009 stehen wird.
